Seidlhofer

 Im Gespräch mit Prof. Bruno Seidlhofer

Im Gespräch mit Prof. Bruno Seidlhofer

 Konzert zur Weltausstellung in Brüssel mit Prof. Marianne Lauda

Konzert zur Weltausstellung in Brüssel mit Prof. Marianne Lauda

„Meine Lehrer waren mein großes Glück: Zuerst lernte ich sechs Jahre bei Prof. Marianne Lauda, dann studierte ich zehn Jahre bei Prof. Bruno Seidlhofer.
Zu Bruno Seidlhofer hatte ich eine wunderbare Beziehung. 1958 wurde ich in seine Meisterklasse aufgenommen. Er war ein Mensch, der wenig sprach, aber er war mit seinen Schülern immer in Körperverbindung. Wenn er einem irgendwo auf die Schulter drückte, merkte man, dass mit dem Rubato etwas nicht stimmte. Das war seine Art des Unterrichts. Hätte man von Haus aus keine technische Begabung mitgebracht, so wäre es sinnlos gewesen, bei ihm zu lernen. Wenn man seine berühmten Schüler anschaut, Friedrich Gulda, Martha Argerich, Nelson Freire, Jaques Klein, Alexander Jenner, Dieter Weber – wir alle haben vom lieben Gott etwas mitbekommen, was die Voraussetzung ist, um Musik zu machen und Klavier zu spielen. Technisch schwache Schüler hätten bei ihm keine Chance gehabt. Wir aber haben gewaltig von ihm profitiert.”
— R. B.
David Skudlik